40 Jahre KIBIS: Jury-Voting zum Kreativwettbewerb

Zum 40-jährigen Bestehen der KIBIS Hannover, der Paritätischen Selbsthilfekontaktstelle, hat die KIBIS Menschen aus der Selbsthilfe zu einem besonderen Kreativwettbewerb eingeladen. Unter dem Motto „Monster besiegt man nicht allein“ konnten die Teilnehmenden ihre ganz persönlichen Herausforderungen und Erfahrungen in Form eines dreidimensionalen Kunstwerks darstellen.

Die Resonanz war groß: Zahlreiche individuelle Monster wurden bei der KIBIS eingereicht. Entstanden sind vielfältige Werke, die geknetet, gebastelt, gebaut, gehäkelt, genäht oder gestrickt wurden. Jedes Monster steht dabei auf seine eigene Weise symbolisch für Herausforderungen, mit denen Menschen in ihrem Leben umgehen müssen.

Eine unabhängige Jury hat die eingereichten Arbeiten bewertet und die Gewinnerinnen und Gewinner ausgewählt. Dem Auswahlgremium gehörten Bianka Bradler, Geschäftsführerin des Paritätischen Hannover, Torben Klant, Leiter des Dezernats für Öffentliche Sicherheit, Zuwanderung, Gesundheit und Verbraucherschutz der Region Hannover, Christiane Pitschke als Vertreterin von Kerstin Tack, Vorsitzende des Paritätischen Niedersachsen, sowie Claudia Borrmann und Ursula Grabenhorst-Mahboubian von der AOK Niedersachsen an. Die AOK Niedersachsen unterstützt das Projekt finanziell. Uta Engelhardt, Vorsitzende des Rates der Landeshauptstadt Hannover, konnte aufgrund einer terminlichen Verhinderung nicht an der Jurysitzung teilnehmen.

Moderiert wurde die Jurysitzung von Henrike Nielsen, Leiterin der KIBIS Hannover.

Wer den Wettbewerb gewonnen hat, bleibt bis zur Jubiläumsfeier der KIBIS noch eine Überraschung. Die Teilnehmenden werden in den kommenden Wochen über die Platzierungen informiert und im Rahmen der Feier ausgezeichnet.

Mit dem Wettbewerb möchte die KIBIS zugleich auf eine zentrale Botschaft der Selbsthilfe aufmerksam machen: Herausforderungen müssen nicht allein bewältigt werden. Selbsthilfe schafft Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung.