17. April 2026
IKJA verstärkt den Paritätischen Region Hannover
Der Paritätische Region Hannover begrüßt die Internationale Kulturelle Jugend-Arbeit (IKJA) als neue Mitgliedsorganisation.
Im Rahmen eines Besuchs informierte sich Geschäftsführerin Bianka Bradler bei der IKJA über die Arbeit und die aktuellen Projekte des Vereins. Geschäftsführerin Nelly Hagen stellte dabei die Entwicklung und die Schwerpunkte der Organisation vor.
Der Verein wurde 2009 von Mohamed Seddiki und Studierenden der Leibniz Universität Hannover gegründet. Ab 2015 wurde die Arbeit durch Parisa Hussein-Nejad und Nelly Hagen weiterentwickelt. Seit Mitte 2021 trägt der Verein den Namen Internationale Kulturelle Jugend-Arbeit.
Ziel von IKJA ist es, durch Begegnungsprojekte den transkulturellen Dialog zwischen Menschen unabhängig von Herkunft und Zuschreibungen zu fördern. Damit setzt sich der Verein für ein respektvolles Miteinander und gesellschaftliche Teilhabe ein.
Als anerkannter Freier Träger der Jugendhilfe engagiert sich IKJA insbesondere in den Bereichen Jugendsozialarbeit mit geflüchteten jungen Menschen sowie kulturelle Jugendarbeit.
Ein zentrales Projekt ist die „Paten-Initiative zur Integration von geflüchteten Jugendlichen“. Seit 2015 wurden rund 900 junge Menschen begleitet sowie etwa 350 Patenschaften und Lernpatenschaften vermittelt und betreut.
Unter dem Leitgedanken „Think Different, Think One World!“ bringt IKJA junge Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte zusammen. In Hannover entstehen so Räume für transkulturelle Jugendkultur, Kreativität und gesellschaftliches Engagement – unter anderem durch Angebote in den Bereichen Theater, Tanz, Kunst und politische Bildung.
Bianka Bradler, Geschäftsführerin des Paritätischen Region Hannover, betont: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und heißen IKJA herzlich im Verband willkommen.“