Investieren statt kaputtsparen – sozialen Zusammenhalt stärken

Am Kröpcke in Hannover wurde beim Aktionstag des Bündnisses „Investieren statt kaputtsparen“ ein deutliches Zeichen für soziale Arbeit, Kultur, Teilhabe und demokratisches Miteinander gesetzt. Bürger*innen waren eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Positionen zu diskutieren und gemeinsam für eine verlässlich finanzierte soziale und kulturelle Infrastruktur einzutreten.

Auch der Paritätische Region Hannover war mit seinem Team vor Ort. Geschäftsführerin Bianka Bradler machte auf der Bühne deutlich, warum Investitionen in soziale Infrastruktur unverzichtbar sind. Wer die Gesellschaft zukunftsfest gestalten wolle, müsse den sozialen Zusammenhalt stärken und dafür sorgen, dass soziale Angebote dauerhaft verlässlich finanziert werden.

Viele Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Region Hannover waren ebenfalls beim Aktionstag vertreten. Unter anderem präsentierten sich die Vereine SPATS und kargah und machten sichtbar, wie vielfältig die soziale Landschaft in Hannover ist. Darüber hinaus beteiligten sich zahlreiche weitere Vereine, Verbände und Projekte aus den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Kultur und Soziales.

Neben politischen Diskussionen und Gesprächen bot der Aktionstag auch Raum für Begegnung und Information. Für Moderation und gute Stimmung sorgte Ninia LaGrande. Bei „1, 2 oder 3“ konnten Besucherinnen und Besucher spielerisch ihr Wissen testen und miteinander ins Gespräch kommen.

Für die Geschäftsführerin des Paritätischen Region Hannover ist klar: „Eine verlässliche soziale Infrastruktur ist eine Investition in die Zukunft der Stadtgesellschaft.“ Sie schaffe Möglichkeiten für Teilhabe, stärke den Zusammenhalt und trage dazu bei, dass Menschen auch in schwierigen Lebenssituationen Unterstützung erhalten.

Dabei geht es ihrer Meinung nach nicht allein um die Finanzierung sozialer Angebote. Auch die Demokratie brauche Engagement und Beteiligung. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie schafft die Grundlage für eine stabile und solidarische Gesellschaft, die den Herausforderungen unserer Zeit gewachsen ist“, betont Bradler.

Die Geschäftsführerin ruft deshalb dazu auf, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen und eine demokratische Partei zu wählen. Eine hohe Wahlbeteiligung und eine klare Haltung für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt seien wichtige Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Stadtgesellschaft.